Interview mit Marcel Dubacher, Wädenswil

 

 

 

 

 
 

Wie hast du vom Swiss International Sports & Education Center erfahren?

Fred Voser war ein Arbeitskollege bei der Swiss Re. Er hat oft von der SISEC gesprochen. Ich wollte mir schlussentlich selbst ein Bild von der SISEC machen und habe mich entschieden für drei Monate nach Calgary zu kommen.

Bist du in erster Linie wegen dem Sport oder der Sprache hier?

Es ist nich das einte oder das andere. Der Reiz für mich ist die Ausgewogenheit zwischen dem Sport und Englisch lernen. Die Mischung ist ideal für mich.

Hast Du Dich schon vorher mit der Idee befasst, einen Sprachaufenthalt zu absolvieren?

Nein.

Wie war Dein erster Eindruck von „Land & Leuten“ hier in Calgary?

Das Land gefällt mir sehr gut. Was mir an den Canadiern gefällt ist, dass sie sich von den amerikanern unterscheiden. Dies spühre ich vor allem im Ruderclub und in der Schule.

War das SISEC Dir eine grosse Hilfe beim Eingewöhnen an Deine neue Umgebung?

Ich denke dass dies eine Grundlage dieses Aufenthalts ist. Die Eingewöhungsphase war ideal. Die Unterstützung durch SISEC war im richtigen Rahmen.

Jeweils vier SISEC-Studenten teilen sich ein Einfamilienhaus. Findest Du die Idee in einem Haus untergebracht zu sein besser, als das Wohnen bei einer Familie?

Die Lösung mit dem Einfamilienhaus finde ich gut. Man kann sich den Tag einrichten wie man will und muss keine Rücksicht auf die Familienangehörigen nehmen. Was ich bevorzugen würde ist, wenn nicht alle Studenten aus dem deutschsprachigen Raum kommen würden.

Wie alt warst Du, als du mit Rudern angefangen hast und wie oft trainierst du pro Woche?

Ich rudere seit drei Jahren. Nach einem Unfall mit meinem Rücken war ich auf der suche nach einer neuen Sportart. Ich trainiere in der Schweiz zwei bis drei mal pro Woche.

Ist die Umstellung gross vom Schweizer zum kanadischen Rudern?

Der Trainingssee hier in Calgary ist kleiner als der Zürichsee. Dafür ist das Wasser auf dem See ruhiger als dieses zu Hause. Es herschen ideale Trainingsbedingungen auf der drei Kilometer langen Strecke. Ich war anfangs skeptisch über das Rudern auf einem künstlichen See (das Glenmore Reservoir ist ein teil der Trinkwasserquelle Calgarys). Nun geniesse ich aber bei jedem Training die wunderschöne Aussicht auf die Rockies.

Was erwartest Du von deinem Sprach- und Sportaufenthalt. Was ist dein Ziel?

  1. Erholung vom Alltag in der Schweiz

  2. Verbesserung meiner Rudertechnik

  3. Das Absolvieren des CPE’s

Du hast dich für Rudern eingeschrieben. Was für Erfahrungen hast Du bis jetzt gemacht?

Ich hatte das erste mal ein Rudertraining mit einem professionellen Coach. Du gehörst vom ersten Training zum Club und die Leute kennen deinen Namen. Für mich war es anfangs eine Challange mit den englischen Ruderausdrücke. Man gewöhnt sich jedoch schnell daran.

Was bedeutet Sport für Dich in Deinem Leben?

Der Sport bedeutet mir viel, darf ihn aber nicht überbewerten. Es ist ein guter Ausgleich in meinem Alltag.

Wie gefällt Dir die FOCUS International Language School?

Abgesehen dass es viele Schweizer hat finde ich die FOCUS sehr gut. Die Arbeiten der Lehrer und die zusammenstellung der Programme finde ich gut. Jedoch dürfte das Niveau der Advanced Klasse etwas höher sein.

Was ist Dein bisher positivstes Erlebnis, seid Du hier bist?

Trotz den gewissen Bedenken (über das Rudern und der Sprachausbildung) die ich anfangs hatte, hat bisher alles wunderbar geklappt.