Interview mit Matthias Kuettel, Gersau

 

 

 

 

 
 

Wie hast du vom Swiss International Sports & Education Center erfahren?

Ich sah einen Bericht in der „20 Minuten.“ Zeitung.

Hast Du Dich schon vorher mit der Idee befasst, einen Sprachaufenthalt zu absolvieren?

Ich war immer ein bisschen unschlüssig, habe mich dann entschieden, einen Aufenthalt zu machen. Es ist eine der besten Möglichkeiten das Englisch zu verbessern. Ausserdem hatte ich die Absicht einmal das Cambridge First zu machen.

Wie war Dein erster Eindruck von „Land & Leuten“ hier in Calgary?

Die Leute sind sehr freundlich und hilfsbereit.

Die Landschaft finde ich sehr schön. Faszinierend finde ich die gewaltigen Berge in den Rocky Mountains. Was ein wenig schade war, ist die Tatsache, dass es in diesem Winter leider einen sehr milden Dezember und Januar gab und es daher nicht so viel Schnee gab, wie ich erwartete.

War das SISEC Dir eine grosse Hilfe beim Eingewöhnen an Deine neue Umgebung?

Bei all meinen ersten Schritten war mir die SISEC zu Hilfe. Danach versuchte ich mich selbst zurecht zu finden. Ich fand die Art und Weise der Hilfe sehr gut.

Jeweils vier SISEC-Studenten teilen sich ein Einfamilienhaus. Findest Du die Idee in einem Haus untergebracht zu sein besser, als das Wohnen bei einer Familie?

Ein Vorteil beim wohnen im Haus ist, dass man aufkommende oder schwierige Diskussionen auf Deutsch besprechen kann.

Was erwartest Du von deinem Sprachaufenthalt. Was ist dein Ziel?

Ich erwartete den Tagesablauf in Englisch. Damit meine ich, das Fernsehen, Zeitungen oder Radio in Englisch sind. Wenn man sich im täglichen Leben mit der Sprache auseinander setzen muss lernt man es bestimmt besser, als wenn man Englisch in der Schweiz lernen würde.

Was bedeutet Sport für Dich in Deinem Leben?

Der Sport bedeutet mir sehr viel. Er war für mich eine sehr gute Lebensschule die ich nicht missen möchte. Im Sport lernt man zu gewinnen, zu verlieren und einander zu helfen und sich gegenseitig zu respektieren.

Wie gefällt Dir die FOCUS International Language School?

Die Lehrer der Schule geben sich sehr viel Mühe bei der Gestaltung des Unterrichts. Man kann aber den Unterricht nicht mit dem von der dritten Sek vergleichen (dies als Beispiel), da der Unterricht bei der FOCUS viel einfacher gestaltet ist.

Was ist Dein bisher positivstes Erlebnis, seid Du hier bist?

Wenn du mit den neu gefundenen Kollegen/innen in den Ausgang gehen kannst.

Du warst in vielen verschiedenen Skigebieten. Welches hat dir am Besten gefallen?

Mount Norquay hat mir sehr gut gefallen. Man sagt zwar immer dass Mount Norquay klein und nicht sehr attraktiv sei. Trotzdem hat es mir dort und in Sunshine Village sehr gut gefallen.

Was ist der grösste Unterschied zwischen einem Skigebiet in Canada gegenüber einem in der Schweiz?

Im laufe der Zeit wurden wir in der Schweiz zu verwöhnten Skifahrern (lacht)! Wir sind uns plattgewalzte Pisten gewöhnt. Hier in Canada gibt es mehr Freestyle- und Buckelpisten. Es herrscht oftmals das Motto, je steiler desto besser. Es war eine Abwechslung, mal wieder auf solchen Pisten zu fahren.

Du warst viel unterwegs und hast auch vom Nachtleben einiges mitgekriegt. Was hat dir dabei besonders gut gefallen?

Das Cowboys und das Ranchman’s fand ich sehr gut. Das Fionn MacCool’s find ich wegen der Livemusik toll. Sonst sind die Pubs wie in der Schweiz, mit (sehr) viel Bier!

Welchen Tip würdest du einem zukünftigen SISEC-Studenten vor seiner Abreise in der Schweiz empfehlen?

  • Setz dich gut mit der Jahreszeit auseinander (es könnte kalt sein, sehr kalt!)

  • Versuche nach deiner Ankunft so bald als möglich mit den Canadiern zu sprechen (sei es auf der Strasse, in einem Pub oder wenn du auf einen C-Train wartest), auch wenn du noch unsicher bist. Just do it!